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Aktuelles

erstellt von Pauline Lörzer

“…Wolken ziehen drüber hin.” Sagen und Geschichten von Ruinen und Wüstungen in Thüringen – mit Barbara Künzl

Barbara Künzel - Sagen von Ruinen und Wüstungen
Lesung im Stadtmuseum Camburg am 08.03.2020
Bildvortrag am Sonntag, den 08.03.2020 mit Kaffee & Kuchen

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit und neues Leben blüht aus den Ruinen.”
(Freiherr von Attinghausen zu dem Knaben Walter Tell), Friedrich Schiller

Barbara Künzl ist bereits vielen mit ihren Büchern zu Thüringer Steinkreuzen, Riesen und anderen Sagen bekannt.

Jetzt hat sie ihr neues Buch herausgebracht. Grund genug sie wieder nach Camburg einzuladen und mehr zu erfahren, von den Ruinen und Wüstungen in unseren alten Geschichten.

Dazu gibts Kaffee & Kuchen.

Zum Buch:

… AUS LIEBE ZUM DETAIL

Alte Gemäuer beeindrucken viele Menschen, denn Geheimnisvolles und Romantisches geht von stolzen Burgruinen, zerfallenen Kirchen oder verlassenen Dörfern aus!

Sowohl historische Überlieferungen als auch Sagen von Rittern, weißen Frauen und „verlorenen Kindern” erzählen von Schicksalen, die uns berühren, wir möchten mehr wissen über das Leben der Bewohner dieser vergangenen Orte. Bewundernd stehen wir vor Jahrhunderte alten, noch immer standhaften Ruinen. Wie mag man darin gelebt haben? Auch die fast verschwundenen, einst bewohnten Dörfer, Wüstungen, sind bewegend. Wir können beobachten, wie die Natur das Menschenwerk zurückholt, Steine versinken und Wald oder Gras darüber wachsen lässt. Fremd und schön klingende Ortsnamen (Uhrda, Ingau, Mohla, Nobitz, Wiegelau …) kennt fast niemand mehr, nur in alten Urkunden werden sie noch erwähnt. Unscheinbare, leicht übersehbare Relikte: Steinhaufen, ein gepflasterter Weg, ein Brunnen künden von der Lage einstiger Dörfer und lassen sie in unserer Fantasie lebendig werden. Schon wieder sind es alte Steine, die uns mit Geschichte, Geschichten und vielen Bildern ein wenig in Thüringens Vergangenheit führen wollen.